Psychosomatik

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Das muss ich wissen:

Allen psycho-somatisch bedingten Störungsbildern und Schmerzzuständen gemein ist, dass die mannigfaltigen Beschwerden und Symptome zu einem starken Selbstbezug führen, der zum einen die Auseinandersetzung mit der Umwelt verarmen lässt und zum anderen Negativkreisläufe verstärkt. Trotz der vielfältigen körperlichen Symptome wird oft keine befriedigende medizinische Erklärung gefunden, was Betroffene noch verzweifelter und einsamer, weil unverstanden, macht und in die Isolation drängt.

Was kann ich tun?

Es kann mitunter lange dauern, bis die komplexe Thematik erkannt wird. Medikamenten und/oder Therapie sind wichtige Elemente, doch das wieder auf da Leben zugehen trotz Beschwerden und Schmerzen wird meist vermieden.

Wie kann mich mein Tier unterstützen?

Wer das Glück hat –sich mit seinem Tier verbunden zu fühlen, der Überwindet den Selbstbezug leichter und wendet sich Trotz aller Beschwerden wieder dem Leben zu. Die Öffnung und Beschäftigung mit dem Tier verstärkt und fördert positive Prozesse und Strukturen des Alltags und der Gefühlswelt. Lächeln können trotz Schmerz – das kann gelingen.  Sich mit anderen treffen trotz etwaiger Unpässlichkeit, und vieles mehr. Anderes wird wieder wahrgenommen und wichtig und man sieht sich wieder als lebendiger Teil der Gesellschaft.

Die aktive Beschäftigung mit dem Tier fördert jeden Lebensbereich von Menschen mit psycho-somatischen Beschwerdesyndromen.

Was braucht mein emotionales Stütztier?

Vergessen Sie nicht sich und ihr Tier regelmäßig zu entspannen – denn Angst ist immer massiver Stress – für beide – und chronischer Stress ist ungesund.