Angst / Panik

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Das muss ich wissen:

Allen Arten von Angststörungen gemeinsam ist, dass das psychische System des betreffenden Menschen eine beliebige (normalerweise nicht angstauslösende) Situation als sehr bedrohlich bis lebensgefährlich einstuft. Der Stress kann enorm werden.

Das psychische System kann also mit dem Gefühl von massiver Angst reagieren. Die Person ist dann kaum oder nicht mehr in der Lage, eine realistische Einschätzung der Situation/Irritation vorzunehmen und angemessen zu reagieren. Im Moment von Angst übernimmt ein individuell abgespeichertes Überlebensmuster und entscheidet wie der Mensch reagiert.

Dieses Überlebensmuster unterbindet sämtliche Ressourcen und sperrt sozusagen den Weg einer „richtigen“ Reaktion. Wer sich plötzlich abgetrennt erlebt von Zuversicht, Vertrauen, Mut, Geborgenheit und Sicherheit, Mut, Humor oder sonstiger, kreativer Lösungsstrategien, ist nun hilflos dem Überlebensprinzip „flight – fight – fright“ ausgesetzt.

Was kann ich tun?

Es kann mitunter lange dauern, bis die Ängste mit Medikamenten und/oder Therapie soweit unter Kontrolle sind, dass ein mehr oder weniger „normaler“ Lebensalltag wieder möglich wird.

Wie kann mich mein Tier unterstützen?

Wer das Glück hat – sich bei seinem und mit seinem Tier – sicher zu fühlen, sich geborgen und beschützt zu wissen, der kann diese Tatsache nutzen und verstärken um in der Folge angst – oder panikauslösende Situationen immer besser zu meistern und wieder stark zu werden, usw. …

Das Tier ist bedingungslos für den Menschen da – es wertet nicht und freut sich, wenn man sich mit ihm beschäftigt, es versorgst und schenkt ihm seine ganze Aufmerksamkeit. Mensch und Tier sind durch eine lange gemeinsame Geschichte eng verbunden. Besonders in schweren Zeiten profitiert der Mensch von dieser Verbundenheit. Ablenkung, Momente der Entspannung genießen zu lernen, echte Zuneigung zu spüren und so viel mehr – das Tier hält viel Gutes bereit!