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ESA Lost & Found NFC Tag

Wir sind immer wieder mit Anfragen im Hinblick auf entlaufene Hunde konfrontiert. Es ist einfach eine Tatsache, dass manche Hunderassen deutlich öfters “ausreissen” als andere.

Jagdhunde sind so ein Beispiel, während sogenannte Hütehunde eher bei Ihren Besitzern bleiben und nicht dazu tendieren davonzulaufen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wir wissen alle wie schwierig es oft ist unsere Hunde immer an der Leine zu lassen und wir erleben es auch wie anstrengend es sein kann, davonlaufende Hunde wieder zurückzurufen, bzw. einzufangen.

Wir haben uns daher entschlossen eine günstige Möglichkeit zu suchen und anzubieten einen gefundenen Hund zuzuordnen, sollte dieser gefunden werden.

Bei den heute vorhandenen technischen Hilfsmitteln wie moderne Smartphones war es naheliegend eine Möglichkeit zu finden, ein gefundenes Tier durch das Anscannen eines Chips zu identifizieren. Sie scannen mit Ihrem Smartphone den Chip des Tieres an und werden dann automatisch auf die Lost & Found Seite von ESAeurope weitergeleitet.

Es ist keine weitere Aktion nötig, wenn der Chip auch alle gewünschten Angaben zum Hund (zum Beispiel Rufname oder Chipnummer) sowie zum Besitzer (Name, Telefonnummer, Heimatstadt) enthält.

Der ESAeurope Lost & Found Chip kann so dazu beitragen ein ESA Tier wieder zu finden (funktioniert natürlich auch bei nicht ESA-Tieren) sowie im Falle von Unfällen den Kontakt zu dem Besitzer oder Freunden/Verwandten herzustellen.

Eine gute und günstige Investition für zusätzliche Sicherheit

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Wir haben viel zu lange gewartet

Unsere Gillie (ESA-Dog) ist nun 10 Jahre alt und hat leichte Arthrose. Zu lange ist sie in unser Auto gesprungen oder von uns hinein- oder hinausgehoben worden.

Jetzt, nach Tierklinikuntersuchung (CT, Ernährungsplan, Schmerzmittelverschreibung) sind wir ein bisschen schlauer geworden und haben uns eine schiebbare Rampe zugelegt. Genial kann ich sagen. Gillie hat genau 1 Minute gebraucht um sich daran zu gewöhnen und jetzt gibt es kein Risiko einer zusätzlichen Schädigung mehr.

Die Rampe ist sehr leicht auszufahren und wieder zusammenzupacken und nimmt im Auto kaum Platz weg. Eine geniale Erfindung. Wir haben viel zu lange gewartet.

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European Community – Petition for Emotional Support Animals

Tierfreunde haben es in der EU nicht leicht. Immer schwieriger ist das Zusammensein von Mensch und Tier, immer mehr Vorbehalte, besonders Hunden gegenüber, erschweren uns Tierfreunden das Zusammensein mit unseren kleinen Lieblingen. Besonders schwierig ist das gemeinsame Verreisen. Das wollen wir ändern!!

Bitte unterstützt den folgenden Antrag für eine EU-weite Reiseregelung: Tiere, die für einen Menschen wichtig sind, sollen ab sofort zusammen mit dem Tierhalter reisen dürfen, ohne in eigene Transportkäfige in Frachträume geschoben zu werden.

Wir fordern das EU-Parlament auf eine gesetzliche Reisebestimmung zu erlassen, dass ESAs (emotional support animals, emotionale Stütztiere) mit ihrem Tierhalter gemeinsam reisen dürfen. 

Über den folgenden Link kannst du dich registrieren und diesen Antrag unterstützen.

https://petiport.secure.europarl.europa.eu/petitions/en/petition/content/1048%252F2019/html/Petition-No-1048%252F2019-by-Guido-Serra-%2528Italian%2529-on-the-acceptance-and-recognition-of-emotional-support-animals-on-flights-operated-by-EU-airlines

Jede Unterstützungsstimme zählt – auch dein Tier profitiert davon!

Bitte mach mit und drücke den unterstehenden Link!!

Worum es geht:

Tiere unterstützen den Menschen in vielfacher Weise und sind emotionale Partner. Dann sollten Sie nicht vom Menschen getrennt werden!

Bitte unterstütze den Antrag an das EU-Parlament die USA-weite Regelung auch in der EU einzuführen. Mensch und Tier werden bei Flügen nicht mehr getrennt!

So geht es (es dauert ca. 3 min um alle Eingaben ordnungsgemäß zu platzieren):

  • Schritt 1: Link öffnen (Direktlink zum Antrag 1048/2019)
    Sollte sich nicht die richtige Seite öffnen bitte im Suchfeld rechts oben die oben erwähnte Antragsnummer eingeben:  
  • Schritt 2: Rechts oben den Button REGISTER drücken und einen Account anlegen.
    Das geht rasch. Nur wenige Angaben sind in das Formular einzutragen – Daten bleiben garantiert geschützt!!
  • Schritt 3: Es wird ein Bestätigungs-Link an die angegebene Mailadresse geschickt – diesen bitte öffnen nach Erhalt.
  • Schritt 4: Nun mittels Login-Button einloggen und Petitionsnummer eingeben ins Suchfeld. 1048/2019
  • Schritt 5: Den Link für die Unterstützungserklärung am rechten Rand drücken.

BRAVO!

Es ist geschafft.

Herzlichen und allerbesten Dank !!

Der Antrag emotionale Stütztiere EU-weit anzuerkennen und Mensch-und Tier zum Wohle beider nicht zu trennen, wächst!

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Assistenzhund

Die UN-Behindertenrechts-Konvention (UNBRK) räumt nicht nur Menschen mit körperlicher, sondern explizit auch Menschen mit sensorischer, intellektueller oder psychischer Behinderung/chronischer Krankheit das Recht auf tierische Assistenz sowie das Recht auf Teilhabe ein, damit diese gleichberechtigt teilnehmen, genießen und ausüben zu können. Dazu gehören das Recht auf Autonomie (Selbstbestimmung/Selbstständigkeit), einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen (z.B. bei der Hilfsmittelwahl) sowie das Recht auf größtmögliche Unabhängigkeit (z.B. von der Hilfe anderer Menschen durch Unterstützung mittels Assistenzhund.) Zudem ist die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung verboten. Ebenfalls gesetzlich verankert ist, dass allgemeinzugängliche Orte, Gebäude und Anlagen sowie alle Unternehmen, die öffentlich Waren, Dienstleistungen oder Informationen anbieten, soweit wirtschaftlich zumutbar, barrierefrei sein müssen (= in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar). Das Zulassen eines Assistenzhundes stellt keine wirtschaftliche Unzumutbarkeit dar, selbst wenn diese mit einem zusätzlichen Reinigungs- oder Desinfektionsaufwand verbunden ist.

Die Anwendung eines generellen Hundeverbots oder des Hausrechts benachteiligt jene Menschen, die auf die Begleitung ihres Assistenzhundes angewiesen sind – und stellt eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG) dar.

Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Landtages (Drucksache 18/1500 vom 05.02.2014) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für den barrierefreien Zutritt von Assistenzhunden in öffentliche Bereiche und Einrichtungen geschaffen. Nach § 15 Gefahrhundegesetz(GefHG) gilt u.a. das Verbot, Hunde in Schulen, Krankenhäusern, Theatern, Badeanstalten oder ähnlichen Einrichtungen mitzunehmen, nicht für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung. Auch von der generellen Anleinpflicht des § 2 Abs.2 GefHG sind diese Hunde unter den genannten Voraussetzungen des §15 GefHG befreit. Eine entsprechende Gleichstellung von Blindenführhunden und Behindertenbegleithunden erfolgt auch im Landesnaturschutzgesetz. Dessen § 32 Abs. 2 Satz 2 besagt, dass diese Hunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung ganzjährig auch an Strandabschnitten mit regem Badebetrieb mitgeführt werden dürfen. Nach § 17 Abs. 3 Waldgesetz gelten das Wegegebot und der Leinenzwang für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung nicht.