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Reisetips für dich und deinen Hund wenn er/sie weder ein ESA noch ein PSD ist








Viele Menschen besuchen unsere Seiten die nicht ausschließlich daran denken ihren Hund als ESA zu zertifizieren oder als PSD zu trainieren. Reisen mit Hunden erfordern ganz allgemein bestimmte Kenntnisse und Informationen. Immer wenn wir auf solche Artikel stossen planen wir diese in unserem Blog zu veröffentlichen.

Heute machen wir den Anfang mit einem sehr interessanten und umfangreichen Artikel von Scarlett Gold, die den Blog FluentWoof – WOOFWoof  herausgibt.

Ihr folgender Artikel beschäftigt sich mit Tips zum Reisen und erscheint uns interessant genug um den Link dieses Artikels hier zu präsentieren. Scarlett hat uns dazu Ihre Zustimmung erteilt.

Link zum Reisen mit euren Lieblingen:

Planning On Traveling With Your Dog? – Start Here-

Liebe Grüße und passt auf euch in diesen schwierigen Zeiten

Burkhard
Team ESAeurope

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Reiseinformation – Zwischenstop USA








Liebe ESAeurope Gemeinschaft

Auf Grund der Tatsache, dass nahezu alle amerikanischen Airlines die PSD nach US DoT Standards akzeptieren und viele andere Airlines, besonders nach Südamerika und Mittelamerika noch etwas hinterherhinken, ist die Überlegung vernünftig mit eurem PSD Hund in Transit via USA zu buchen.

Auf Grund von Corona und den damit verbundenen Reisebeschränkungen ergeben sich allerdings besondere Bedingungen für Transitflüge, die wir in der Folge skizzieren. Ein guter Vorschlag in diesem Kontext ist mit Air Canada zu fliegen, da der Transit durch Kanada einfacher ist und auch bei Air Canada PSD’s nach den US DoT Standards akzeptiert werden.

 

ZWISCHENSTOPP USA

Wer freut sich nicht auf einen lang ersehnten Urlaub? Die Reise wurde gebucht, z. B. nach Cancun, Mexiko oder Vancouver, Kanada. Es gibt einen kleinen Zwischenstopp von ein paar Stunden in den USA, denn der Flug führt Sie z. B. über Los Angeles oder New York. Währenddessen läuft die Urlaubsplanung für Ihre Reise auf Hochtouren: Welches Hotel sollen wir wählen? Welche Strandbekleidung schafft es in den Koffer? Stopp! Bevor Sie sich der Urlaubsvorfreude weiter hingeben, sollten Sie der Durchreise durch die Vereinigten Staaten Beachtung schenken. Denn der vermeintliche Zwischenstopp hat es in sich. Was die Durchreise für Sie bedeutet und was Sie beachten müssen, lesen Sie hier.

Was gilt als Transit bzw. Durchreise?

Auch wenn Ihre Hauptdestination nicht die Vereinigten Staaten von Amerika sind, bedeutet ein kurzer Transitaufenthalt von ein paar Minuten, einigen Stunden oder länger defacto eine Einreise in die USA. Deshalb müssen Sie sicherstellen, dass Sie die US-Einreisebestimmungen einhalten und Ihnen mangels sorgfältiger Vorbereitung die Weiterreise nicht verwehrt wird und Sie schlimmstenfalls am amerikanischen Transitschalter die Rückreise antreten müssen.

Visum oder Visa Waiver Program mit ESTA?

Grundsätzlich benötigen alle Personen, die keinen amerikanischen Pass haben, entweder ein Visum oder eine gültige ESTA-Einreisegenehmigung für eine Einreise in die USA, auch für Durchreisen von ein paar Minuten bzw. Stunden. Folgende Aufenthaltserlaubnisse können grundsätzlich infrage kommen:

ESTA

ESTA (im Rahmen des Programms zur visumfreien Einreise, VWP) ist für die meisten Europäer*innen und viele andere Nationalitäten verfügbar. Hierfür muss der Reisende lediglich im Besitz einer aktuellen ESTA-Bewilligung sein. Diese ESTA-Genehmigung kann in wenigen Minuten online eingeholt werden.

Achtung: ESTA nicht mehr gültig nach Reisen in folgende Staaten: Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien. Personen, die sich eigentlich für das ESTA-Verfahren qualifizieren (z. B. deutsche, österreichische oder schweizer Staatsbürger*innen), die aber seit 1. März 2011 die oben genannten Länder bereist haben, sind vom ESTA-Verfahren ausgeschlossen. Unweigerlich müssen diese Personen ein US-Visum beantragen, selbst wenn sie sich unter einer Stunde im Transit aufhalten.

C-VISUM

Wenn Sie aus einem Land stammen bzw. einen Pass eines Landes haben, welches nicht für das ESTA-Verfahren zugelassen ist (z. B. Türkei oder Ukraine) oder Sie aus irgendeinem anderen Grund keine ESTA-Einreisegenehmigung bekommen, benötigen Sie auf alle Fälle ein US-Visum. Das passende Visum für Transit ist das sogenannte C-Visum. Hierfür müssen Sie einen Visumantrag stellen und an einem Interviewtermin im US-Konsulat Ihres Heimatlandes teilnehmen. Schiffsreisende, die mit einem Schiff zu einem nicht in den USA liegenden Zielort reisen und deren Schiff einen US-amerikanischen Hafen anläuft ohne dort anzulegen, benötigen ebenfalls ein Transitvisum oft auch als Kombination C-1/D Visum (für Crew Member) ausgestellt. Wir raten den Antrag rechtzeitig zu stellen, d. h. mindestens vier bis sechs Wochen vor geplanter Reise.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden:

  • Es handelt sich um einen sofortigen oder weiterführenden Transit durch die USA.
  • Sie müssen im Besitz eines regulären Fahrscheins bzw. eines Nachweises des Reiseziels sein.
  • Sie verfügen über ausreichend finanzielle Mittel für die Transitreise.
  • Sie haben die Genehmigung nach der Ausreise aus den USA in ein anderes Land einzureisen.

B-1 / B-2 VISUM

Personen, die vom ESTA-Verfahren ausgeschlossen sind und zu Transitzwecken in die USA reisen, allerdings auch in Zukunft beabsichtigen in die USA zu reisen, haben die Möglichkeit statt des C-Visums ein

zu beantragen. Bei Bewilligung würden Sie die Befugnis haben, für die Dauer des Visums zu Transit-, geschäftlichen und touristischen Zwecken in die USA reisen zu dürfen. Insofern würden wir unseren Kund*innen die B-1 / B-2 Variante anraten, weil diese umfangreicher ist als das C-Visum. Die Gebühr ist übrigens identisch, d. h. egal ob C-1, B-1, B-2 oder B-1 / B-2, die konsularische Gebühr ist immer gleich hoch. Die aktuellen Visa-Gebühren finden Sie auf unserer Kostenseite.

Auch das B-Visum wird im Regelfall im Rahmen eines persönlichen Interviews in einem der zuständigen US-Konsulate beantragt. Planen Sie rund vier bis sechs Wochen Vorlaufzeit ein.

BESITZER*INNEN EINES ARBEITSVISUMS (Z. B. E, L ODER H)

Personen, die beispielsweise über ein E-, L- oder H-Visum verfügen, dürfen für Arbeitszwecke in die Vereinigten Staaten einreisen. Wenn Sie jedoch zu rein privaten Gründen eine US-Durchreise planen, um z. B. in Mexiko Urlaub zu machen, so benötigen Sie entweder eine gültige ESTA-Einreisegenehmigung, ein C-Visum oder B-Visum.

In der Praxis wurden Reisende bisher auch oft mit einem Arbeitsvisum bei reinen Transits bzw. Durchreisen nicht abgewiesen. Jedoch gibt es auch Grenzbeamt*innen, die sehr strikt sind und im schlimmsten Fall die Durchreise per Arbeitsvisum nicht anerkennen

Transit aus Travel Ban Ländern

Seit dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie wurde die Einreise in die USA sehr stark eingeschränkt. Infolge der US-Einreisesperre ist eine Einreise in die Vereinigten Staaten aus bestimmten Regionen (u. a. Schengenraum) aktuell und bis auf Weiteres verboten. Davon betroffen sind Visuminhaber*innen, Personen mit gültigen ESTA-Genehmigungen und Personen mit anderen gültigen Reisedokumenten – auch geimpfte oder genesene Personen.

Aktuell ist eine Einreise in die USA nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Ausnahmen gelten u. a. für enge Familienangehörige von US-Staatsbürger*innen und Green Card Inhaber*innen sowie für Personen, deren Einreise im nationalen Interesse der USA ist (= National Interest Exception, NIE).

Wichtig: Da ein Transitaufenthalt in den USA von den US-Behörden als Einreise gewertet wird, sind auch Transitreisende vom sogenannten Corona Travel Ban betroffen. Das heißt, dass Transitreisenden, die unter den Corona Travel Ban fallen, die Einreise in die Vereinigten Staaten verwehrt wird. Ausschlaggebend hierbei ist das Land, in dem Sie sich innerhalb von 14 Tagen vor geplanter Durchreise durch die USA aufgehalten haben.

In der Regel berechtigen Transitreisen durch die Vereinigten Staaten nicht zu dem Erhalt einer NIE-Ausnahmegenehmigung. Das bedeutet, dass Transitreisende, die sich innerhalb von 14 Tagen vor der geplanten Durchreise durch die USA in einem der Travel Ban Länder aufgehalten haben, im Normalfall nicht ohne Weiteres in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen.

Transitreisende, die glauben, dass Ihre Durchreise durch die USA von dringender Notwendigkeit ist, sollten die US-Botschaft bzw. das US-Konsulat in Ihrem Heimatland kontaktieren.

Unser Fazit

Auch bei Transitreisen sind die US-Einreisebestimmungen in jedem Fall einzuhalten, damit der Traumurlaub oder eine Geschäftsreise nicht zum Alptraum wird.

Quelle:  The American Dream

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Neuigkeiten von ESAeurope

Wir haben in der letzten Zeit einige Neuigkeiten für ESAeurope entwickelt, die wir Ihnen in der Folge kurz vorstellen:

  1. Einige unserer Kunden haben uns gebeten eine einfachere Auswahl auf der Seite zu installieren. Diesem Wunsch haben wir durch die “Schnellzugriffsleiste” entsprochen, die auf einfache Art und Weise den Zugang zu wichtigen Bereichen ermöglicht.
  2. Wir haben eine Reihe von neuen Formular der Website zugefügt, die nun auf einfache Weise die Kommunikation mit uns verbessern und auf das Wesentliche reduzieren. So können Sie nun Ihre Daten und Bilder ohne großen Aufwand an uns senden (Formular “Ihre Anmeldedaten”). Sie können bei Bedarf eine Onlinetherapie bei uns buchen (Formular “Buchung Online Therapie”), Sie haben einen direkten Zugang in unseren Shop, Sie finden aktuelle Informationen zum Fliegen mit Ihrem Hund (Seite Airlines) und wir stellen Ihnen eine Reihe von weiteren nützlichen Informationen zur Verfügung.
  3. Als fixen Bestandteil der notwendigen PSD Ausbildung Ihres Hundes haben wir auch eine E-Learning Plattform “PSD Online Training” entworfen, die 16 Kapitel mit über 90 Einzelabschnitten zum Thema PSD Ausbildung umfasst. Sie erhalten direkten Zugang zu diesem Onlinekurs wenn Sie eines der verfügbaren PSD Service Packages in unserem Shop buchen. Sie erhalten nach der Buchung eines PSD Pakets Ihre individuellen Zugangsdaten zu diesem Kurs und können diesen in Ihrer Zeit und auf Ihre Art bewältigen.
  4. Um die grundsätzliche Frage zu klären, ob Sie überhaupt als Halter eines PSD Hundes in Frage kommen (hier gibt es leider bestimmte Voraussetzungen) haben wir kürzlich auch ein Testformular auf die Homepage gestellt (Schnellzugriffsbutton ” PSD Eignungstest”). Bitte verwenden Sie diesen Test um sicherzustellen, dass Sie als PSD Mensch/Tier Partnerteam auftreten können.
  5. Wir können nun, nach einigen Monaten der neuen PSD Regelung, auch klar sagen, dass mehr Kunden dazu tendieren Ihren Hund als PSD zu zertifizieren, auch wenn dies deutlich aufwändiger ist und mehr Zeit und Kosten beansprucht. Um Ihren Hund als PSD zu zertifizieren ist im Gegensatz zum normalen ESA (Emotional Support Animal) einfach eine Ausbildung nötig, die neben der therapeutischen Bestätigung des Hundehalters auch eine Ausbildungszertifizierung durch einen ausgebildeten und qualifizierten Hundetrainer vorsieht. Daher gibt es in unserem Shop drei verschiedene PSD Pakete zu buchen, die Sie je nach Ausbildungsstand auswählen können.

Aktuell arbeiten wir an weiteren Innovationen, die wir nach und nach auf die Homepage stellen werden. Der nächste Schritt wird ein Vorstellungsvideo von ESAeurope als Organisation sein an dem wir gerade arbeiten.

Soweit die neuesten Information

Ihr Team von ESAeurope

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ESA Lost & Found NFC Tag

Wir sind immer wieder mit Anfragen im Hinblick auf entlaufene Hunde konfrontiert. Es ist einfach eine Tatsache, dass manche Hunderassen deutlich öfters “ausreissen” als andere.

Jagdhunde sind so ein Beispiel, während sogenannte Hütehunde eher bei Ihren Besitzern bleiben und nicht dazu tendieren davonzulaufen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wir wissen alle wie schwierig es oft ist unsere Hunde immer an der Leine zu lassen und wir erleben es auch wie anstrengend es sein kann, davonlaufende Hunde wieder zurückzurufen, bzw. einzufangen.

Wir haben uns daher entschlossen eine günstige Möglichkeit zu suchen und anzubieten einen gefundenen Hund zuzuordnen, sollte dieser gefunden werden.

Bei den heute vorhandenen technischen Hilfsmitteln wie moderne Smartphones war es naheliegend eine Möglichkeit zu finden, ein gefundenes Tier durch das Anscannen eines Chips zu identifizieren. Sie scannen mit Ihrem Smartphone den Chip des Tieres an und werden dann automatisch auf die Lost & Found Seite von ESAeurope weitergeleitet.

Es ist keine weitere Aktion nötig, wenn der Chip auch alle gewünschten Angaben zum Hund (zum Beispiel Rufname oder Chipnummer) sowie zum Besitzer (Name, Telefonnummer, Heimatstadt) enthält.

Der ESAeurope Lost & Found Chip kann so dazu beitragen ein ESA Tier wieder zu finden (funktioniert natürlich auch bei nicht ESA-Tieren) sowie im Falle von Unfällen den Kontakt zu dem Besitzer oder Freunden/Verwandten herzustellen.

Eine gute und günstige Investition für zusätzliche Sicherheit

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Assistenzhund

Die UN-Behindertenrechts-Konvention (UNBRK) räumt nicht nur Menschen mit körperlicher, sondern explizit auch Menschen mit sensorischer, intellektueller oder psychischer Behinderung/chronischer Krankheit das Recht auf tierische Assistenz sowie das Recht auf Teilhabe ein, damit diese gleichberechtigt teilnehmen, genießen und ausüben zu können. Dazu gehören das Recht auf Autonomie (Selbstbestimmung/Selbstständigkeit), einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen (z.B. bei der Hilfsmittelwahl) sowie das Recht auf größtmögliche Unabhängigkeit (z.B. von der Hilfe anderer Menschen durch Unterstützung mittels Assistenzhund.) Zudem ist die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung verboten. Ebenfalls gesetzlich verankert ist, dass allgemeinzugängliche Orte, Gebäude und Anlagen sowie alle Unternehmen, die öffentlich Waren, Dienstleistungen oder Informationen anbieten, soweit wirtschaftlich zumutbar, barrierefrei sein müssen (= in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar). Das Zulassen eines Assistenzhundes stellt keine wirtschaftliche Unzumutbarkeit dar, selbst wenn diese mit einem zusätzlichen Reinigungs- oder Desinfektionsaufwand verbunden ist.

Die Anwendung eines generellen Hundeverbots oder des Hausrechts benachteiligt jene Menschen, die auf die Begleitung ihres Assistenzhundes angewiesen sind – und stellt eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG) dar.

Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Landtages (Drucksache 18/1500 vom 05.02.2014) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für den barrierefreien Zutritt von Assistenzhunden in öffentliche Bereiche und Einrichtungen geschaffen. Nach § 15 Gefahrhundegesetz(GefHG) gilt u.a. das Verbot, Hunde in Schulen, Krankenhäusern, Theatern, Badeanstalten oder ähnlichen Einrichtungen mitzunehmen, nicht für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung. Auch von der generellen Anleinpflicht des § 2 Abs.2 GefHG sind diese Hunde unter den genannten Voraussetzungen des §15 GefHG befreit. Eine entsprechende Gleichstellung von Blindenführhunden und Behindertenbegleithunden erfolgt auch im Landesnaturschutzgesetz. Dessen § 32 Abs. 2 Satz 2 besagt, dass diese Hunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung ganzjährig auch an Strandabschnitten mit regem Badebetrieb mitgeführt werden dürfen. Nach § 17 Abs. 3 Waldgesetz gelten das Wegegebot und der Leinenzwang für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung nicht.