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Neuigkeiten von ESAeurope

Wir haben in der letzten Zeit einige Neuigkeiten für ESAeurope entwickelt, die wir Ihnen in der Folge kurz vorstellen:

  1. Einige unserer Kunden haben uns gebeten eine einfachere Auswahl auf der Seite zu installieren. Diesem Wunsch haben wir durch die “Schnellzugriffsleiste” entsprochen, die auf einfache Art und Weise den Zugang zu wichtigen Bereichen ermöglicht.
  2. Wir haben eine Reihe von neuen Formular der Website zugefügt, die nun auf einfache Weise die Kommunikation mit uns verbessern und auf das Wesentliche reduzieren. So können Sie nun Ihre Daten und Bilder ohne großen Aufwand an uns senden (Formular “Ihre Anmeldedaten”). Sie können bei Bedarf eine Onlinetherapie bei uns buchen (Formular “Buchung Online Therapie”), Sie haben einen direkten Zugang in unseren Shop, Sie finden aktuelle Informationen zum Fliegen mit Ihrem Hund (Seite Airlines) und wir stellen Ihnen eine Reihe von weiteren nützlichen Informationen zur Verfügung.
  3. Als fixen Bestandteil der notwendigen PSD Ausbildung Ihres Hundes haben wir auch eine E-Learning Plattform “PSD Online Training” entworfen, die 16 Kapitel mit über 90 Einzelabschnitten zum Thema PSD Ausbildung umfasst. Sie erhalten direkten Zugang zu diesem Onlinekurs wenn Sie eines der verfügbaren PSD Service Packages in unserem Shop buchen. Sie erhalten nach der Buchung eines PSD Pakets Ihre individuellen Zugangsdaten zu diesem Kurs und können diesen in Ihrer Zeit und auf Ihre Art bewältigen.
  4. Um die grundsätzliche Frage zu klären, ob Sie überhaupt als Halter eines PSD Hundes in Frage kommen (hier gibt es leider bestimmte Voraussetzungen) haben wir kürzlich auch ein Testformular auf die Homepage gestellt (Schnellzugriffsbutton ” PSD Eignungstest”). Bitte verwenden Sie diesen Test um sicherzustellen, dass Sie als PSD Mensch/Tier Partnerteam auftreten können.
  5. Wir können nun, nach einigen Monaten der neuen PSD Regelung, auch klar sagen, dass mehr Kunden dazu tendieren Ihren Hund als PSD zu zertifizieren, auch wenn dies deutlich aufwändiger ist und mehr Zeit und Kosten beansprucht. Um Ihren Hund als PSD zu zertifizieren ist im Gegensatz zum normalen ESA (Emotional Support Animal) einfach eine Ausbildung nötig, die neben der therapeutischen Bestätigung des Hundehalters auch eine Ausbildungszertifizierung durch einen ausgebildeten und qualifizierten Hundetrainer vorsieht. Daher gibt es in unserem Shop drei verschiedene PSD Pakete zu buchen, die Sie je nach Ausbildungsstand auswählen können.

Aktuell arbeiten wir an weiteren Innovationen, die wir nach und nach auf die Homepage stellen werden. Der nächste Schritt wird ein Vorstellungsvideo von ESAeurope als Organisation sein an dem wir gerade arbeiten.

Soweit die neuesten Information

Ihr Team von ESAeurope

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ESA Lost & Found NFC Tag

Wir sind immer wieder mit Anfragen im Hinblick auf entlaufene Hunde konfrontiert. Es ist einfach eine Tatsache, dass manche Hunderassen deutlich öfters “ausreissen” als andere.

Jagdhunde sind so ein Beispiel, während sogenannte Hütehunde eher bei Ihren Besitzern bleiben und nicht dazu tendieren davonzulaufen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wir wissen alle wie schwierig es oft ist unsere Hunde immer an der Leine zu lassen und wir erleben es auch wie anstrengend es sein kann, davonlaufende Hunde wieder zurückzurufen, bzw. einzufangen.

Wir haben uns daher entschlossen eine günstige Möglichkeit zu suchen und anzubieten einen gefundenen Hund zuzuordnen, sollte dieser gefunden werden.

Bei den heute vorhandenen technischen Hilfsmitteln wie moderne Smartphones war es naheliegend eine Möglichkeit zu finden, ein gefundenes Tier durch das Anscannen eines Chips zu identifizieren. Sie scannen mit Ihrem Smartphone den Chip des Tieres an und werden dann automatisch auf die Lost & Found Seite von ESAeurope weitergeleitet.

Es ist keine weitere Aktion nötig, wenn der Chip auch alle gewünschten Angaben zum Hund (zum Beispiel Rufname oder Chipnummer) sowie zum Besitzer (Name, Telefonnummer, Heimatstadt) enthält.

Der ESAeurope Lost & Found Chip kann so dazu beitragen ein ESA Tier wieder zu finden (funktioniert natürlich auch bei nicht ESA-Tieren) sowie im Falle von Unfällen den Kontakt zu dem Besitzer oder Freunden/Verwandten herzustellen.

Eine gute und günstige Investition für zusätzliche Sicherheit

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Assistenzhund

Die UN-Behindertenrechts-Konvention (UNBRK) räumt nicht nur Menschen mit körperlicher, sondern explizit auch Menschen mit sensorischer, intellektueller oder psychischer Behinderung/chronischer Krankheit das Recht auf tierische Assistenz sowie das Recht auf Teilhabe ein, damit diese gleichberechtigt teilnehmen, genießen und ausüben zu können. Dazu gehören das Recht auf Autonomie (Selbstbestimmung/Selbstständigkeit), einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen (z.B. bei der Hilfsmittelwahl) sowie das Recht auf größtmögliche Unabhängigkeit (z.B. von der Hilfe anderer Menschen durch Unterstützung mittels Assistenzhund.) Zudem ist die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung verboten. Ebenfalls gesetzlich verankert ist, dass allgemeinzugängliche Orte, Gebäude und Anlagen sowie alle Unternehmen, die öffentlich Waren, Dienstleistungen oder Informationen anbieten, soweit wirtschaftlich zumutbar, barrierefrei sein müssen (= in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar). Das Zulassen eines Assistenzhundes stellt keine wirtschaftliche Unzumutbarkeit dar, selbst wenn diese mit einem zusätzlichen Reinigungs- oder Desinfektionsaufwand verbunden ist.

Die Anwendung eines generellen Hundeverbots oder des Hausrechts benachteiligt jene Menschen, die auf die Begleitung ihres Assistenzhundes angewiesen sind – und stellt eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG) dar.

Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Landtages (Drucksache 18/1500 vom 05.02.2014) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für den barrierefreien Zutritt von Assistenzhunden in öffentliche Bereiche und Einrichtungen geschaffen. Nach § 15 Gefahrhundegesetz(GefHG) gilt u.a. das Verbot, Hunde in Schulen, Krankenhäusern, Theatern, Badeanstalten oder ähnlichen Einrichtungen mitzunehmen, nicht für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung. Auch von der generellen Anleinpflicht des § 2 Abs.2 GefHG sind diese Hunde unter den genannten Voraussetzungen des §15 GefHG befreit. Eine entsprechende Gleichstellung von Blindenführhunden und Behindertenbegleithunden erfolgt auch im Landesnaturschutzgesetz. Dessen § 32 Abs. 2 Satz 2 besagt, dass diese Hunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung ganzjährig auch an Strandabschnitten mit regem Badebetrieb mitgeführt werden dürfen. Nach § 17 Abs. 3 Waldgesetz gelten das Wegegebot und der Leinenzwang für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung nicht.